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Umgang mit Parkinson – Pflegefilme der AOK

Während der Pandemie bietet die AOK ein Online-Selbsthilfeprogramm an, um pflegende Angehörige zu unterstützen. Neu im Programm der Pflege Akademie der AOK Nordost sind Pflege-Videos zum Thema „Parkinson“. Mit dieser Reihe sollen Angehörige leicht verständliche Unterstützung für den Pflegealltag erhalten.
Durch die krankheitsbedingten Bewegungseinschränkungen, die Sprachprobleme und die veränderte Mimik und Gestik bei Parkinson, ist die Pflege und der Umgang mit den Erkrankten eine große Herausforderung für die pflegenden Angehörigen.

Die Pflegefilme der AOK-Akademie informieren die pflegenden Angehörigen darüber, wie sie die Parkinsonerkrankten unterstützen können.

Hinweis: Klicken Sie hier: Pflege-Video-Reihe Parkinson

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Tu Dir was Gutes: Heute ist ein Tag für Eigenlob!

Aufrichtige Anerkennung und ehrlich gemeintes Lob kann man nicht genug bekommen. Wahrscheinlich ist das so, weil man in der Regel eher wenig davon erhält. 😉

Heute lobst Du Dich einfach selbst. Du bist der wertvollste Mensch, den Du kennst und Du hast Dir eine Menge Lob verdient.

Du weisst nicht, wie oder wofür Du Dich loben sollst? Das ist gar nicht schwer. Hier ein paar Anregungen:

  • „Das hast Du gut gemacht.“
  • „Tolle Leistung, dass Du das durchgehalten hast.“
  • „Das ist mir wirklich gut gelungen.“

Genieße Dein Eigenlob, denn es stinkt nicht, es erhellt Deinen Tag!

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Zwangstherapie muss wirksam sein

Der Bundesgerichtshof (BGH) musste sich im Januar dieses Jahres mit der Frage beschäftigen, wann Zwangsbehandlungen gerichtlich genehmigt werden dürfen.

Ein an Schizophrenie leidender Patient hatte einer Elektrokonvulsionsthe-rapie/Elektrokrampftherapie (EKT) ausdrücklich widersprochen.
Sein gesetzlicher Betreuer beantragte daraufhin die betreuungsgerichtliche Genehmigung der Zwangsbehalndlung.

Der BGH entschied, dass ärztliche Zwangsmaßnahmen nur als notwendig angesehen werden können, wenn deren Durchführung einem breiten medizinisch-wissenschaftlichen Konsens entspricht.
Ein solcher Konsens kann sich aus wissen-schaftlichen Stellungnahmen des Beirats der Bundesärztekammer und durch medizinische Leitlinien ergeben.
Die zwangsweise Durchführung einer EKT ist aus Sicht des BGH daher im Regelfall nicht genehmigungsfähig.

Hinweis: Das Urteil hat das AZ: XII ZB 381/19 und kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden: BGH-Beschluss vom 15. Januar 2020.

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Neuer Wirkungskreis: Fachkraft für Stress- und Burnout-Prävention

Ich freue mich, dass ich bereits am 15.05.2020 die Qualifikation zur „Fachkraft für Stress- und Burnout-Prävention“ erfolgreich abgeschlossen habe.

Ich bin auch von der Zentralen Prüfstelle Prävention, dem Qualitätsportal für Präventionskurse, als Kursanbieterin anerkannt. Das heißt, wenn ich die nachfolgenden Kurse anbiete, sind diese als Präventionskurse anerkannt und werden von den gesetzlichen Krankenkassen mit bis zu 80 % bezuschusst:

Aber das Kursangebot für Gruppen war gar nicht meine Motivation für die Weiterbildung. Die Anerkennung als Anbieterin von Präventionskursen durch die gesetzlichen Krankenkassen ist für mich vielmehr ein Qualitätsmerkmal. Damit möchte ich zeigen, dass die Weiterbildung und auch mein daraus resultierendes Angebot qualitativ hochwertig ist.

Ich möchte mein neues bzw. ausgebautes Wissen dazu nutzen, um pflegende Angehörige individuell in ihrer Stressbewältigung zu unterstützen.
Dazu habe ich ein spezielles Konzept entwickelt, das auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen angepasst werden kann.
Wenn Sie Interesse an diesem Angebot haben, sprechen Sie mich gerne an.

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Tu Dir was Gutes: Rückenmassage

Keine Frage, eine Rückenmassage ist entspannend, wohltuend und sie lässt uns den Stress der ganzen Woche vergessen. Aber leider braucht sie Zeit. Sie muss terminiert werden. Sie kostet Geld.
Das muss nicht sein!

Massiere Deinen Rücken selbst. Du kannst Deine langen Rückenmuskeln, die rechts und links Deiner Wirbelsäule verlaufen, ganz einfach am Türrahmen massieren.
Bewege Dich dazu sanft am Türrahmen auf und ab oder zur Seite, ganz wie es Dir gefällt und gut tut. Übe etwas Druck auf den Muskel rechts und dann etwas Druck auf den Muskel links aus.
Du wirst sehen, wie gut Dir das tut.
Massiere Deinen Rücken so lange am Türrahmen, bis Du Deine Füße und Beine wieder besser spürst.

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Schicksalsschläge können alles verändern, eine Vorsorgevollmacht hilft

Ich freue mich, dass die Veranstalterinnen es bewerkstelligen können, dass die Veranstaltung unter Einhaltung der Hygienerichtlinien mit einer begrenzten Teilnehmerzahl stattfindet!

Es ist schneller passiert als man denkt: ein Hirnschaden, Wachkoma – wer entscheidet jetzt?
Wer bestimmt, wenn die Partnerin/der Partner, der Vater oder die Mutter wegen einer Demenz nicht mehr in der Lage ist, die eigenen Angelegenheiten zu regeln?
Gegen Unfall und Krankheit können Sie sich nicht wappnen.
Welche Vorsorge können Sie für den Zeitpunkt treffen, wenn Ihre rechtliche Handlungsfähigkeit dadurch oder durch eine Behinderung eingeschränkt ist?
Stellen Sie gerne Ihre Fragen!

Wann? Dienstag, den 30.06.2020 um 19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Wo? In Memoriam – bestatten- begleiten – begegnen, Eifelstraße 1b, 52068 Aachen
Eintritt: 5,00 €

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um Anmeldung unter:
0241 55 91 79 87  oder unter info@inmemoriam-web.de gebeten.

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Tu dir was Gutes: Lerne Dich wieder zu spüren

Im Alltag vergessen wir einfach, auf uns selbst zu achten. Das geht so weit, dass wir uns, unseren Körper, gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. Wir degradieren ihn zu einem „funktionierenden Werkzeug“. Dabei ist unser Körper ein Wunderwerk der Natur, das Aufmerksamkeit verdient hat.

Deshalb: nicke ganz leicht mit dem Kopf, wann immer Du daran denkst. Fühle dabei indeinen Körper hinein. Das wird Dir helfen, Dich wieder mehr selbst zu spüren.

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Eine Krankheit ist nicht planbar, eine Patientenverfügung hilft – Fragestunde

Ich freue mich, dass die Veranstalterinnen es bewerkstelligen können, dass die Veranstaltung unter Einhaltung der Hygienerichtlinien mit einer begrenzten Teilnehmerzahl stattfindet!

Eine Patientenverfügung hilft Ihnen im Falle einer schweren Erkrankung, Ihre Wünsche durchzusetzen.
Ab wann sollte z.B. Ihr behandelnder Arzt die Schmerzbehandlung über die Lebenserhaltung stellen?
Wie gestalten Sie Ihre Behandlungswünsche so konkret, dass Ihre Verfügung auch umgesetzt werden kann?
Wer setzt dies für Sie durch, wenn Sie selbst dazu nicht mehr in der Lage sind?
Diese und andere Fragen werden beantwortet.

Wann? Dienstag, den 16.06.2020 um 19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Wo? In Memoriam – bestatten- begleiten – begegnen, Eifelstraße 1b, 52068 Aachen
Eintritt: 5,00 €

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Tu Dir was Gutes: Vermeide chemische Duftstoffe

Mit diesem Tipp tust Du nicht nur Dir, sondern auch der Umwelt etwas Gutes. Denn künstliche Duftstoffe schaden den Menschen und der Umwelt. Vor allem die Körperpflegeprodukte, wie Seifen, Shampoos und Lotionen kommen heute nicht mehr ohne den „speziellen Duft“ aus. Um Deinen Körper nicht unnötig mit chemischen Duftstoffen zu belasten, solltest Du lieber zu duftstofffreien Alternativen greifen.

Mit den nachfolgenden Tipps schonst Dich und die Umwelt:

  • Verwende keine duftstoffhaltigen Produkte zum Waschen, Duschen oder zum Reinigen der Wohnung. In Drogerien, Reformhäusern oder Bioläden findest Du duftstofffreie Alternativen.
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  • Benutze keine chemischen Raumbedufter, Duftkerzen oder Räucherstäbchen. Entscheidend für eine angenehme Raumluft ist vor allem regelmäßiges Lüften.
    Wenn Du gerne einen Duft nutzen möchtest, dann nimm keine „nuturidentischen“ Aromaöle, sondern biologische, naturreine Aromaöle. Die sind zwar etwas teurer, aber Du brauchst auch weniger davon.
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  • Bevor Du eine neue Creme, Lotion oder Shampoo zum 1. Mal großflächig aufträgst, teste zunächst, ob Du dieses überhaupt verträgst. Gib etwas von dem Produkt in Deine Armbeuge und klebe die Stelle mit einem Pflaster für 24 bis 72 Stunden ab. Treten Hautrötungen auf, solltest Du das Präparat besser nicht benutzen.
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  • Weise Freunde, Nachbarn und Familienmitglieder darauf hin, wenn Du deren Eau de Toilette oder Parfum nicht verträgst.
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Leitlinie zur EInwilligung von Demenzerkrankten in Behandlungsmaßnahmen

Die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) und die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) sowie die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) haben eine Leitlinie zur „Einwilligung von Menschen mit Demenz in medizinische Maßnahmen“ herausgegeben.

Diese Leitlinie soll mit 33 Empfehlungen das interdisziplinäre Team dabei unterstützen, die Einwilligungsfähigkeit Demenzerkrankter einzuschätzen.
Mit den Empfehlungen soll die Handlungsfähigkeit von Menschen mit Demenz in Entscheidungssituationen über medizinische Maßnahmen erhalten bleiben.
Die Leitlinie erhebt den Anspruch, medizinische, medizin-rechtliche, medizin-ethische, pflegewissenschaftliche und gerontopsychologische Anforderungen zu erfüllen.

Zum einen soll bei den Patienten deren Autonomie und Wohl und auf Seiten der handelnden Berufsgruppen die ethische Qualität der Entscheidung und die Rechtmäßigkeit etwa bei der informierten Einwilligung, gefördert werden.
Um diese Ziele zu erreichen, werden nicht nur patientenbezogene Eigenschaften berücksichtigt, sondern es werden auch Empfehlungen zur Gestaltung von Entscheidungskontexten (Situation, Interaktion) gegeben.
Die Leitlinie erhebt darüber hinaus den ethisch fundierten Anspruch, die Eigenverantwortlichkeit und das selbstwirksame Agieren der Betroffenen zu berücksichtigen. Damit sollen alle gängigen Maßnahmen nach Möglichkeit unter Beteiligung des Patienten erfolgen.

Die Anwendungsbereiche der Leitlinie werden neben den ambulanten, teilstationären und stationären medizinischen Versorgungssektoren auch in der häuslichen Pflege und Versorgung gesehen.

Hinweis: Die Leitlinie umfasst eine Kurz- und eine Langversion. Sie kann unter dem Link am Anfang des Artikels oder direkt hier heruntergeladen werden: Einwilligung von Menschen mit Demenz in medizinische Maßnahmen

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